Wenn Sie Broad City nicht kennen oder kein Fan von Pornografie sind, wissen Sie vielleicht nicht, dass Pegging gerade ein riesiger Trend ist.
Pegging bezeichnet typischerweise die analpenetrierende Nutzung eines Strap-on-Dildos durch eine Frau bei einem Mann, wobei die Verwendung eines Strap-ons an einem einwilligenden Partner von Menschen jeden Geschlechts als Pegging bezeichnet werden kann. Ich finde diesen Trend großartig, weil er zeigt, dass heterosexuelle Cis-Männer die Vorstellung überwinden, dass alles, was in die Nähe ihres Pos kommt, sie schwul macht.
Ein Hoch auf alle, die sich in ihrem Körper wohlfühlen und sich erlauben, das Leben zu genießen!
Warum sich Pegging gut anfühlt
Willkommen zur schnellsten Anatomiestunde aller Zeiten! Genau wie Frauen einen G-Punkt haben, haben Männer einen „P-Punkt“, und ratet mal, wo der ist? Na, was, im Po!
Die Prostata, die sich etwa fünf Zentimeter im vorderen Bereich des Afters befindet, ist für die cremige Konsistenz des Spermas verantwortlich und kann zudem sehr lustvoll sein. Die Stimulation der Prostata wird auch als „Melken“ der Prostata bezeichnet.
Wie man einen Mann (oder einen rezeptiven Partner jeglichen Geschlechts) pegt
Pegging wird üblicherweise mit einem Strap-on und einem Dildo praktiziert, ist aber auch mit einem Analspielzeug möglich – mit oder ohne Harness. Ich besitze einen Harness und habe ihn mit einem realistischen (aber eher dünnen) Dildo kombiniert.
Achte darauf, alle üblichen Aufwärmübungen für optimalen Analsex durchzuführen. Stelle sicher, dass dein Partner bereit ist und führe den Dildo nicht als erstes ein! Bitte deinen Partner, vorher auf die Toilette zu gehen und gegebenenfalls einen Einlauf oder eine Analdusche zu verwenden – das ist wichtig! Dadurch fühlt er sich wohler und ihr spart euch wahrscheinlich einiges an Aufwand.
Wenn du bereit bist, fang mit einem Finger an, dann mit zwei und steigere dich schließlich zu einem Sexspielzeug. Verwende reichlich Gleitgel und gib etwas mehr Gleitgel auf den Dildo und auf deine Partnerin/deinen Partner, sobald sie/er bereit ist. Stell dich hinter deine Partnerin/deinen Partner und bitte sie/ihn, sich nach vorn zu beugen und die Pobacken zu spreizen. Führe den Dildo mit deiner Hand (auch wenn du ein Harness trägst) langsam und sanft in ihren/seinen Anus ein. Bitte sie/ihn, tief durchzuatmen – besonders, wenn es ein neues Gefühl ist. Frag sie/ihn, was sie/er möchte, und gib ihr/ihm mehr, tiefer oder schnellere Stöße, wenn sie/er es dir sagt.
Meine ehrliche Bewertung von Pegging
Mein Partner hat das Analverkehr sehr genossen, und es ist immer befriedigend, den Partner glücklich zu machen. Selbst wenn es nur zu seinem Vergnügen gewesen wäre, würde ich Analverkehr definitiv wieder ausprobieren.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Vorbereitung wichtig ist. Achte darauf, dass dein Partner sich untenrum selbst versorgt hat, bevor ihr miteinander schlaft, denn sonst kann das Erlebnis noch unangenehmer werden, als wenn alles sauber ist.
Ich würde Ihnen außerdem empfehlen, sich einen einführbaren Dildo oder Analplug zuzulegen – im Gegensatz zu einem echten Penis gibt es beim Analverkehr keinen unmittelbaren Genuss, wenn man selbst derjenige ist, der den Analverkehr ausübt.
Es braucht definitiv etwas Übung, da ich keinen Penis habe und daher keine Ahnung habe, wie man einen kontrolliert. Das Manövrieren und Ein- und Austauchen erfordert etwas Übung, selbst mit einem gut sitzenden Gurtzeug, aber das kann ja auch Teil des Spaßes sein!



















