💖 Sextalk auf nüchternen Magen mit deinen Kids
„Mama, wie oft hattest du schon Sex?“
Es passiert jedem Elternteil irgendwann. Am liebsten zu einem Zeitpunkt, an dem man mental absolut nicht darauf vorbereitet ist. Auch wenn du in den letzten Wochen gelegentlich ein Penis-/Vagina-Buch herumliegen lassen hast, in der Hoffnung, dass sie es selbst entdecken würden: „das Gespräch“ hast du, wenn dein Kind entscheidet, dass es so weit ist. Und das kann gut und gerne an einem Montagmorgen sein, auf nüchternen Magen. Frag mal Slash-Elternteil Eva, die ihre Geschichte mit uns geteilt hat. Hier bei happytoys.nl glauben wir an Offenheit, denn unsere Philosophie „lieber Happy als Easy“ beginnt ja schließlich mit einer gesunden, tabufreien Basis!
Der unerwartete Montagmorgen
„Mama, wie oft hattest du schon Sex?“
Meine Söhne sind ziemlich direkt, da bin ich schon einiges gewohnt. Aber das hatte ich um 7:30 Uhr an einem Montagmorgen nicht kommen sehen. Ich hatte noch nicht mal einen Kaffee eingeschenkt. Nun, ich bin der Meinung, dass Fragen eine Antwort verdienen, egal wie unangenehm sie sind und zu welcher unmöglichen Zeit sie gestellt werden.
Diesmal keine ausführliche Erläuterung
„Ich habe nicht gezählt, Schatz“, antwortete ich wahrheitsgemäß. Es entstand eine Stille, was in unserem Haus ungewöhnlich ist. Ich blickte auf, meine Augen halb geschlossen nach dem ersten Schluck Kaffee. Ich sah, wie mein Sohn auf den Rest meiner Antwort wartete. Meine Antworten sind nämlich normalerweise ausführliche Erklärungen mit vielen einerseits und andererseits – eine nuancierte Sichtweise muss man meiner Meinung nach von klein auf entwickeln.
Ich nutze ihre Fragen oft, um ihnen beiläufig ein bisschen Lebensweisheit beizubringen, so eine Mutter bin ich eben, sehr zu ihrer Frustration. Meistens folgt ein doppeltes Augenrollen, wenn ich wieder anfange. Aber ausgerechnet jetzt, wo ich ausnahmsweise eine kurze und knappe Antwort auf eine Frage gegeben hatte, ausgerechnet jetzt, reichte das anscheinend nicht aus.
Bereit für „Das Gespräch“
Mein Sohn ließ sich nicht abwimmeln, er war bereit für „Das Gespräch“. Der Anlass war nicht weit hergeholt. Er sieht gerne Actionfilme, und da kommt auch schon mal ein Stückchen Nacktheit vor. So hatte ich ihn am Vortag auf dem Sofa gefunden, mit der Decke über dem Kopf, weil leidenschaftlich geküsst wurde. Dass es dabei nicht bleiben würde, war klar, also spulte ich die Szene doch lieber schnell vor, aber er war offensichtlich beeindruckt davon.
Eier, Samen und die Erwachsenenwelt
Und so kam es, dass ich an einem gewöhnlichen Montagmorgen beim Frühstück den Hunger meiner Söhne nach der „Erwachsenenwelt“ mit einer spontanen Darlegung über Sex stillte. Während ich eine Scheibe Käse auf mein Brot legte, begann ich über die Anatomie der Geschlechtsorgane zu sprechen, erklärte, wie das mit den Tausenden von Spermien ist, die zu dem einen Ei eilen, warum Mädchen ihre Periode bekommen und wie ein Baby entsteht. Ich sah, wie sich der Ausdruck auf ihren Gesichtern von Verblüffung über Abscheu zu Neugier und immer wieder zurück änderte.
Vieles wussten sie natürlich schon, aber es aus dem Mund der Mutter zu hören, ist doch eine etwas andere Erfahrung. Da es bei sexueller Aufklärung mittlerweile um mehr gehen darf als nur um Kinderkriegen, empfand ich es als meine Pflicht, ihnen zu sagen, dass Sex auch einfach Spaß macht, dass man das schön finden darf (etwas, das wir mit unseren hochwertigen Sexual-Wellness Produkten jeden Tag feiern!). Auch wenn Kinder noch weit entfernt sind und dass man nicht verpflichtet ist, seinen ersten Bettpartner zu heiraten. „Ihh!“, war ihre gemeinsame Schlussfolgerung. Kurz und bündig antworten, das können sie besser als ich.
Nachgenießen und Intimität
Ob es noch Fragen gäbe, fragte ich nach meiner Erklärung mit tausend Abschweifungen. Ich erwartete einen präpubertären Peniswitz, aber die folgende Frage war ebenso überraschend wie rührend.
„Und danach, wenn 'es' vorbei ist, was macht man dann?“, fragte der Jüngste ohne zu kichern.
„Dann drehst du dich nicht einfach um, um wie ein Stein einzuschlafen. Du kuschelst noch ein bisschen, um nachzugenießen“, antwortete ich. (An die zukünftigen Freundinnen meiner Söhne: Gern geschehen).
Simones Rat für bewusste Eltern 💬
„Mit den Kindern über Sexualität zu sprechen kann spannend sein, legt aber den Grundstein für ein gesundes Selbstvertrauen und respektvolle Beziehungen in der Zukunft. Sexualität gehört zum Leben und darf lustvoll, schön und intim sein – egal ob man sie mit dem Partner entdeckt oder sich für eine komfortable Erkundung mit innovativen Toys wie einem Rabbit Vibrator oder hochwertigen Stroker entscheidet. Macht es besprechbar, lacht darüber, wenn es unbehaglich ist, und denkt daran, dass Intimität und Nachgenießen der schönste Teil sind.“
Simone, Inhaberin Happytoys
Hast du selbst Fragen dazu, wie du Sexualität und Wellness positiv in deinen Lebensstil integrieren kannst, oder suchst du schöne Produkte von Top-Marken wie Satisfyer oder ToyJoy um gemeinsam oder allein zu genießen? Simone hilft dir gerne und steht bereit, all deine Fragen diskret und professionell zu beantworten.
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