Vom „Mr. Nice Guy“ zum selbstbewussten Mann
Warum Wärme und Durchsetzungsvermögen attraktiv sind
Du musst kein Bad Boy werden, um attraktiver zu sein. Ganz im Gegenteil. Du darfst nett, fürsorglich und sensibel bleiben. Aber es gibt einen großen Unterschied zwischen nett sein und sich ständig selbst zurücknehmen.
Ich bin Simone von Happytoys und ich sehe regelmäßig, dass wir über Anziehungskraft sprechen, als müssten Männer wählen: entweder der liebe, zuverlässige Mann oder der coole, selbstbewusste Bad Boy. Aber warum eigentlich?
Meiner Meinung nach liegt die wahre Stärke gerade in der Kombination: Wärme, Humor und Empathie, kombiniert mit Klarheit, Grenzen und Selbstvertrauen.
Das gilt in einer Beziehung, beim Dating und im Schlafzimmer.
Was ist eigentlich das „Nice Guy“-Syndrom?
Mit dem sogenannten Nice Guy Syndrome ist meistens nicht gemeint, dass du zu nett bist. Nett sein ist natürlich kein Problem.
Es geht eher um Verhaltensweisen, bei denen du ständig versuchst, Konflikte zu vermeiden, schwer Nein sagen kannst, deine eigenen Wünsche nicht äußerst und sehr viel gibst in der Hoffnung, dass der andere dir von selbst etwas zurückgibt.
Nett sein ist etwas anderes als sich selbst zurücknehmen
Vielleicht kennst du das. Du sagst „ist mir egal“, obwohl du eigentlich eine Präferenz hast. Du stimmst zu, weil du keine Diskussion willst. Oder du hoffst, dass jemand von selbst versteht, was du brauchst. Aber damit machst du es für den anderen gerade schwierig zu wissen, was wirklich in dir vorgeht.
Klar sein ist nicht unfreundlich. Klarheit kann gerade sehr attraktiv sein.
Was suchen Frauen eigentlich in einem Partner?
Natürlich gibt es DIE Frau nicht und jeder hat andere Vorlieben. Aber Anziehungskraft dreht sich meist um viel mehr als eine Eigenschaft.
Wärme, Zuverlässigkeit, Humor, Aufmerksamkeit und emotionale Beteiligung können alle eine wichtige Rolle spielen. Gleichzeitig kann es angenehm sein, wenn jemand in schwierigen Situationen ruhig bleibt und sich traut, aufzutreten.
Stark sein bedeutet nicht, aggressiv sein zu müssen
Ein selbstbewusster Mann muss nicht die lauteste Person im Raum sein.
Stärke kann auch bedeuten:
ruhig bleiben, wenn eine Situation spannend wird;
für sich und den Partner eintreten;
Grenzen setzen;
Entscheidungen treffen zu können;
klar kommunizieren;
Verantwortung übernehmen.
Es geht also nicht darum, cool zu tun. Es geht darum, zuverlässig handeln zu können, wenn es darauf ankommt.
Vergiss den Bad Boy und den ewigen Nice Guy
Der Bad Boy wirkt manchmal attraktiv, weil er selbstbewusst und unabhängig erscheint. Aber ständiges Cool-Tun, Unzuverlässigkeit oder schlechte Behandlung anderer ist natürlich kein Rezept für eine gesunde Beziehung.
Auf der anderen Seite kann jemand, der immer gemocht werden möchte, letztendlich so konfliktscheu werden, dass er kaum noch zeigt, was er selbst will.
Der attraktive Mittelweg
Die interessante Kombination ist laut der Quelle eigentlich ganz simpel:
95% warm und 5% Verteidiger.
Die meiste Zeit bist du einfach du selbst: lieb, witzig, engagiert und fürsorglich.
Aber wenn es nötig ist, kannst du klar sagen:
„Nein, das machen wir nicht.“
Oder:
„Das finde ich nicht angenehm.“
Oder sogar:
„Ich mag dich und ich würde dich gerne auf ein Date einladen. Hättest du auch Lust dazu?“
Das ist kein Bad-Boy-Verhalten. Das ist Selbstvertrauen.
Selbstbewusst werden beginnt nicht im Schlafzimmer
Selbstvertrauen geht über Aussehen oder Ausstrahlung hinaus. Es zeigt sich auch darin, wie man sich bewegt, spricht und reagiert.
Laut der Quelle können körperliches Training, soziale Durchsetzungsfähigkeit und sexuelles Selbstvertrauen alle zu dieser Kombination aus Wärme und Stärke beitragen.
Lerne, dich mit Spannung wohlzufühlen
Das kann zum Beispiel durch eine Sportart geschehen, bei der du lernst, mit Druck und Spannung umzugehen. Denk an Boxen, Judo, Brazilian Jiu-Jitsu oder einen guten Selbstverteidigungskurs.
Das Ziel ist nicht, Streit zu suchen.
Das Ziel ist gerade, dass dein Körper lernt: Ich kann ruhig bleiben, wenn es spannend wird.
Durchsetzungsvermögen: Trau dich einfach zu sagen, was du willst
Hier läuft es in Beziehungen und beim Dating oft schief.
Du kannst sehr nett sein und trotzdem unglaublich unklar kommunizieren.
Du magst jemanden, traust dich aber nicht zu sagen, dass du sie zum Date einladen möchtest. Du schickst weiterhin Nachrichten, hoffst und wartest ab.
Sag, was du meinst
Warum nicht einfach:
„Ich mag dich. Wollen wir uns am Samstag auf einen Drink treffen?“
Und dann wartest du auf ihre Antwort.
Ein „Nein“ bedeutet nicht, dass du versagt hast. Es bedeutet einfach, dass du jetzt weißt, woran du bist.
Die Quelle bezeichnet Klarheit sogar als eine Form von Freundlichkeit: Du gibst der anderen Person die Möglichkeit, ehrlich zu reagieren, ohne Spielchen oder versteckte Erwartungen.
Drei einfache Regeln
Sprich ruhig und deutlich.
Setze eine klare Grenze und bleibe dabei.
Frage direkt, was du willst und respektiere die Antwort.
Das klingt vielleicht simpel. Aber gerade diese kleinen Dinge können einen enormen Unterschied machen.
Und wie ist das mit Sex?
Auch im Schlafzimmer kann Selbstbewusstsein attraktiv sein. Aber es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen Führung übernehmen und Druck ausüben. Sexuelles Selbstbewusstsein bedeutet nicht, dass du entscheidest, was ohne Absprache passiert. Es bedeutet gerade, dass du dich traust zu sagen, was dir gefällt, Initiative zu ergreifen und daran interessiert bist, was dein Partner angenehm findet.
Gemeinsam entdecken, wer die Führung übernimmt
Vielleicht mögt ihr es, wenn einer von euch etwas mehr die Führung übernimmt. Das kann sehr spielerisch sein und für manche Paare auch Teil von BDSM oder anderen Formen von Kinky Sex werden. Happytoys hat zum Beispiel ein umfangreiches Sortiment für BDSM und Kinky Spiele.
Erst reden, dann spielen
Eine gute Möglichkeit, damit anzufangen, ist einfach zu fragen:
„Würdest du es mögen, wenn ich heute Abend etwas mehr die Führung übernehme?“
Danach könnt ihr gemeinsam besprechen, was ihr wollt und was nicht. Ein Stoppwort oder eine einfache Grün-Gelb-Rot-Vereinbarung kann dabei helfen. Während des Spiels achtest du außerdem weiterhin darauf, wie dein Partner reagiert. Und danach? Gemeinsam entspannen, kuscheln, reden oder einfach in Ruhe wieder zur Besinnung kommen.
Das ist vielleicht die attraktivste Form von Selbstbewusstsein: Du kannst Führung übernehmen und gleichzeitig fürsorglich bleiben.
Vom Selbstvertrauen zu mehr Spaß zusammen
Wenn du deine eigenen Wünsche besser äußern kannst, wird Sex oft auch einfacher besprechbar. Vielleicht möchtet ihr gemeinsam ein neues Spielzeug ausprobieren. Vielleicht bist du neugierig auf einen Vibrator, einen Masturbator oder gerade etwas für Paare. Happytoys hat zum Beispiel verschiedene Sextoys für Männer, darunter Masturbatoren und Stroker. Für Paare gibt es wieder ganz andere Möglichkeiten, wie Vibratoren und Cockringe, die man gemeinsam benutzen kann.
Das wichtigste Spielzeug ist Kommunikation
Das klingt vielleicht wie ein Klischee, aber es ist wirklich wahr. Ein Spielzeug kann etwas hinzufügen. Gute Kommunikation sorgt dafür, dass ihr gemeinsam entdeckt, was euch beiden gefällt. Und das muss überhaupt nicht kompliziert sein.
„Gefällt dir das?“
„Soll ich weitermachen?“
„Willst du es mal anders versuchen?“
Solche Fragen machen Sex nicht weniger spannend. Oft sogar spannender.
Für introvertierte Männer: Du musst dich nicht ändern
Bist du von Natur aus ruhig, sensibel oder introvertiert? Dann bedeutet selbstbewusster zu werden absolut nicht, dass du plötzlich ein komplett anderer Mensch werden musst.
Die Quelle betont auch, dass Durchsetzungsvermögen eine Fähigkeit ist, die man üben kann. Fang klein an. Sag öfter mal, dass du keine Lust auf etwas hast. Sag deine Meinung, ohne dich sofort zu entschuldigen. Frag jemanden direkt nach einem Date.
Selbstvertrauen wächst durch Handeln
Du musst dich nicht erst selbstbewusst fühlen, bevor du selbstbewusst handeln kannst.
Mach das kleine spannende Ding.
Sag, was du denkst.
Setze deine Grenze.
Frag, was du willst.
Und wenn es einmal ungeschickt ausgeht? Kein Problem. Sag einfach:
„Das ist nicht ganz richtig rübergekommen. Lass es mich noch einmal versuchen.“
Auch das ist Selbstvertrauen.
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